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Sollen diese Kinder ins Elend abgeschoben werden?


 

Über die aktion roma

Update vom 3.3.2003 - Der folgende Text ist bei Eröffnung der aktion roma im Juni 2002 entstanden und entspricht nicht mehr dem aktuellen Stand der Dinge. Er bleibt aber zur Dokumentation des Projekts im Netz.

Konkret geht es um die jugoslawischen Roma-Flüchtlinge, die zur Zeit in Düsseldorf in Zelten leben und sich mit ihrer Protest-Karawane gegen die drohende Abschiebung wehren. Aktuell leben dort um 100 und 300 Menschen, darunter viele Kinder. Hintergründe und aktueller Stand des Protestes auf der Site des Flüchtlingsrats Berlin und hier unter Aktuelle Meldungen.

»Roma und andere Minderheiten sind durch den Zerfall Jugoslawiens, das Aufleben des Nationalismus in den Nachfolgestaaten, die kriegerischen Auseinandersetzungen und die daraus resultierende Verelendung in eine verzweifelte Lage geraten. Wo sie nicht direkt verfolgt werden, werden sie noch mehr diskriminiert und ausgegrenzt als früher.« - Bernd Mesovic von PRO ASYL.

Auf der Innenministerkonferenz am 6. Juni wurde beschlossen, man könne davon ausgehen, dass nun die Voraussetzungen für eine zwangsweise Rückführung von Roma, Ashkali und anderen Minderheiten gegeben sind. Berichte von UNHCR und anderen Flüchtlings- organisationen warnen allerdings, dass Angehörige von Minderheiten dort keinen adäquaten Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung, Arbeit und Eigentum haben, zum Teil in militärisch geschützten Enklaven leben müssen und immer noch Opfer von Gewalttaten werden. (Zitiert aus dem Artikel in Telepolis: Tiefverwurzelte Angst vor den Roma)


Wer macht die aktion roma?
Die aktion roma ist eine private Hilfsaktion von krit.de. Wir - Ralph und Verena Segert - möchten unsere Internet-Erfahrungen und Kontakte nutzen, um eine inhumane Abschiebung der Roma zu verhindern, die zum Teil seit mehr als 10 Jahren in Deutschland leben und kaum politische Unterstützung bekommen. Wir möchten die Stärke des Internets nutzen, um vernetzte Hilfe zu bewirken und mehr Öffentlichkeit zu schaffen. Bitte beachten Sie unsere Presseerklärung und die Fotoreportage Rom heißt Mensch, letztere zeigt eindringlich die Menschen, um die es geht.

Wie können Sie helfen?
Die aktion roma besteht aus 3 Bereichen. Zum einen aus der Unterschriften-Aktion, die Verantwortlichen aus Politik und Kirche deutlich machen soll, dass nur ein Bleiberecht der Roma - aller Roma in Deutschland - akzeptabel ist. Zum anderen rufen wir zu Geldspenden auf, denn der politische Einsatz für eine diskriminierte Minderheit ohne Lobby kostet Geld. Desweiteren möchten wir einen Beitrag zur Hilfe vor Ort leisten und dazu anregen, das Lager zu besuchen und Sachspenden zu bringen oder an Verteilerstellen abzuliefern. Sinnvoll ist auch, wenn Sie persönlich eine Verteilerstelle einrichten würden.

Wer ist Ansprechpartner vor Ort?
Zuguterletzt hat unsere Aktion die Aufgabe, allen Interessierten über den aktuellen Ablauf dieses ungleichen Kampfes um Menschenwürde und Menschenrechte zu informieren.
 
Wenden Sie sich bitte für einen Besuch oder weitere Fragen an den Sprecher der Roma:

Dzoni Sichelschmidt, Handy: 0178 - 28 36 880, E-Mail
 
Weitere Kontakt-Adressen
  • Andrea Schmitz-Faas, AStA FH Sozialwesen D'dorf, 0172 - 29 52 281
  • Isabel Basterra, Arbeitskreis Asyl NRW, Ernst Abbe Weg 50, 40589     Düsseldorf, Tel 0171 4570109, Fax 0211-7793608,
        basterra@ak-asyl-nrw.de


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    Eine Aktion von krit.de :.-.: Impressum
     
     



    reportage
    Rom heißt Mensch
    Fotoreportage über die Roma in Düsseldorf, 20 Bilder mit Zitaten.

    Fotoreportage: Rom heißt Mensch