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Meldungen
11. Januar 2003 Die Taz-Ruhr: »Der monatelange Kampf der Roma gegen ihre Abschiebung ist beendet. Flüchtlinge suchen nun Unterkünfte« oder die Härte diverser Ausländerbehörden. Protest eingefroren. 7. Januar Verschiedene Menschenrechtsgruppen und Flüchtlings-Initiativen rufen zur Kampagne Roma bleiben hier auf. Es geht um konkreten Protest: »Wir bitten Sie, den beigefügten Textvorschlag oder eine eigene Formulierung an alle Innenminister der einzelnen Bundesländer und an den Innenminister der Bundesrepublik Deutschland zu schicken.« 3. Januar Karin Hopfmann, Flüchtlingspolitische Sprecherin der PDS-Fraktion in Berlin, war in Belgrad und hat einen Bericht über die Situation der Roma geschrieben. Nüchternes Fazit: Die Abschiebung der Roma nach Serbien verstößt gegen die Menschenrechte und bringt die Abgeschobenen in Notsituationen. Kein Land - Nirgendwo? (PDF 42 kb). Die Endfassung mit Fotodokumentation kann bei Karin Hopfmann via Email angefordert werden. 14. Dezember 2002 Zwar will NRW bei der Abschiebung der Roma Härten vermeiden, doch auf der Innenmininisterkonferenz wurde bekräftigt (PDF), dass ein Bleiberecht ausgeschlossen sei. Begründung: Wenn der Staat hier nicht konsequent bliebe, könne er in Zukunft keine Bürgerkriegs-Flüchtlinge aufnehmen. Während der Staat mit Schweigen der Grünen jede humane Lösung ablehnt, wächst der Ünterstützerkreis für die Roma in Düsseldorf, die Anfang der Woche den Schützenplatz räumen und zum Südpark ziehen mussten. So sammelt der AStA der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit in Dresden Lebensmittel und Spenden, um diese ins Roma-Protestcamp zu bringen. In Bonn ruft das Oscar-Romero-Haus zu Solidarität und Spenden auf. Siehe auch den taz-Bericht aus Köln (weiter unten): Aktivisten hängen sich rein. Veranstaltungen: 17.12., Münster: Bericht und Diavortrag: Eine Reise nach Serbien und in den Kosovo (PDF 13k) +++ 19.12. in Bonn: Soliveranstaltung im Oscar-Romero-Haus, Heerstr. 205, ab 19 Uhr. Seitenanfang 5. Dezember Die Besetzung Landesgeschäftsstelle der SPD in Düsseldorf durch die Roma hat sich als »Besuch« herausgestellt. Über das Ergebniss dieses Besuches und die Razzia der Ausländerbehörde auf dem Protestcamp der Roma am gleichen Tag berichtet folgende Presseerklärung von Dzoni Sichelschmidt, Sprecher der Roma. Dazu aus der Tagespresse: junge Welt: Der Abschiebestaat macht mobil. - Die Rheinische Post über die Razzia: Kontrollaktion wegen Roma-Abschiebung. 4. Dezember Heute haben die Roma die Räume der Landesgeschäftsstelle der SPD in Düsseldorf in der Kavalleriestrasse 16 besetzt. Dazu die folgende Presseerklärung. Vom 05. bis 06.12.2002 tagt in Bremen die Innenministerkonferenz, um u.a. über ein dauerhaftes Bleiberecht von Sinti, Roma und Ashkali aus allen Teilen Ex-Jugoslawiens zu beraten. Da in Schilys Asylpolitik humanitäre Aspekte keinen Platz haben, ist öffentlicher Druck dringend notwendig. Nehmt teil an der Demo am 5.12. um 17 Uhr am Bahnhofsplatz in Bremen. Update: Ein weiteres Thema der IMK: Abschiebeärzte. Für die Innenminister untersuchten Ärzte die Asylbewerber noch zu gründlich, das verzögere die Abschiebung. Seitenanfang 28. November: Informationen zur Innenministerkonferenz vom 05. bis 06.12.2002 in Bremen sowie diverse Protest-Aufrufe. Wir hoffen auf zahlreiche Demonstranten, denn die IMK beschließt unter anderem über einen Antrag Berlins: So sollen Sinti, Roma und Ashkali aus allen Teilen des (ehemaligen) Jugoslawiens unter bestimmten Bedingungen ein dauerhaftes Bleiberecht bekommen. 27. November: Heute ist in Düsseldorf die Landesgeschäftsstelle der Grünen von rund 50 Roma besetzt worden. In einer Presseerklärung fordern die Roma »im Hinblick auf die Innenministerkonferenz am 6. Dezember 2002 von Bündnis 90/Die Grünen« offensive Unterstützung statt Ignoranz. Leider ist der letzte Stand der Dinge (27.11.02 um 23.36), dass die Grünen die Polizei gerufen haben, um die Besetzung gewaltsam beenden zu lassen. - 28.11.02, 06.54: Zitat aus einer ML: »Die Roma und die Unterstützer dieser Aktion = Mitbesetzer haben gegen Mitternacht freies Geleit versprochen bekommen, haben das Haus friedlich verlassen (keinerlei Identitätsfeststellung trotz großem Polizeiaufgebot) und sind zum Platz gefahren worden.« Weitere Informationen über Besetzungen der Roma in Berlin und Düsseldorf auf indymedia. Seitenanfang 19. November: Der Kampf der Roma gegen ihre Abschiebung geht weiter: Demonstrierende Roma besetzen PDS-Zentrale. Siehe dazu auch die Presseerklärung der Berliner Roma-Gruppe »Amen acas kate« (Wir bleiben hier) sowie den taz-Bericht PDS weiter besetzt. 15./17. November: Brigitte Derendorf und Rüdiger Sagel von der Flüchtlingshilfe GGUA waren 3 Tage in Serbien und im Kosovo, um die Situation aus Deutschland abgeschobener Roma zu dokumentieren. Sie haben einen ausführlichen Bericht erstellt. Die Erlebnisse und Bilder machen deutlicher denn je: Die Abschiebung der Roma ist eine Abschiebung ins Elend, die modernen Rückübernahmestandards Schilys sind reines Blendwerk zur Verschleierung der realen Verhältnisse in Serbien und im Kosovo. Zum Bericht mit vielen Fotos. Wir bitten zudem um Beachtung: Am Dienstag, den 19. November, um 19.30 Uhr berichtet Frau Derendorf bei ProAsyl/Flüchtlingsrat Essen, Maxstrasse 11 über ihre Reise nach Serbien und in den Kosovo. Aktuell aus der taz-ruhr vom 14. November: Roma im Niemandsland. Siehe zudem die Rheinische Post des selben Tages: Angst vor dem serbischen Winter. Seitenanfang 13. November: Einladung zum bundesweiten Treffen der »Kampagne gegen Abschiebungen, Abschiebeknäste und Abschiebelager«, die am 16./17. November 2002 in Berlin stattfindet. Materialien und Infos zur Kampagne gibt es hier. 8. November: Geschichte einer Abschiebung: »Selbstverständlich würden die Serben in Belgrad sich um die Frau und die drei Kinder kümmern, das sei im Rückübernahmeabkommen so festgelegt. Unabhängige Berichte zeigen eine andere Realität: Es ist schon glimpflich für die Zurückkehrenden abgelaufen, wenn sie nicht Schikanen, Verhören oder ähnlichem ausgesetzt waren. Hilfe gibt es in keinem Fall.« Aus: Eine Geschichte aus Deutschland. Seitenanfang 5. November: Pro Asyl startete Ende Oktober 2002 die dringende fällige Kampagne Hier geblieben! Recht auf Bleiberecht. Zentrale Forderung: Eine unbürokratische Bleiberechtsregelung, »die allen Menschen, die lange in Deutschland leben, die Chance auf ein Leben in Sicherheit und Würde gibt«. Wie weit die Bundesregierung davon entfernt ist, zeigt ein Überblick über wichtige Neuregelungen im Zuwanderungsgesetz: Viel Schatten - wenig Licht (PDF). 3. November: Abschiebung ins Elendsviertel titelt die Taz-Ruhr und berichtet über die Erlebnisse des grünen Landtagsabgeordneten Sagel, der sich in Südserbien ein Bild über die Situation der Roma gemacht hat. Weitere Berichte und Links über den Roma-Protest auf einer Sonderseite der Bündnis90/DieGrünen in Düsseldorf. Seitenanfang 2. November: Deutsche Asylpolitik: Ausländer raus! - In Deutschland sind Politiker die Helden der Demokratie. Es vergeht kein Tag, an dem sie nicht Humanität und Menschenwürde beschwören. In der Asylpolitik allerdings zeigen sie ihre wahre Mentalität, eine Mentailtät, die Paragrafen und Apparate schafft, mit der sie eine gewalttätige Abschiebepraxis ausführen lassen. Marcus Hammerschmitt berichtet über Beispiele aus der Wirklichkeit, die zeigen, die Vertreibung und Diskriminierung der Roma ist kein Einzelfall und ein grundsätzlicher Wandel der Asylpolitik ist nötiger denn je. Die kalte Rebublik. 28. Oktober: Wir freuen uns, dass der Protest der Roma endlich auf der Startseite von de.indymedia.org bekannt gemacht wird, denn konkrete Hilfe und mehr Druck auf Politiker ist dringender denn je. Auch Hilfe vor Ort wird durch die Orkan-Schäden des Roma-Camps dringend gebraucht, denn gegen die Abschiebungsmaschinerie Schilys haben die Roma nur ihren Zusammenhalt. Seitenanfang 17. Oktober: Roma demonstrieren vor SPD-Koalitionsparteitag für Bleiberecht - Am 20. Oktober 2002 werden mehrere hundert Roma-Flüchtlinge aus Serbien, Montenegro und dem Kosovo anlässlich des SPD-Koalitions- parteitags von 11.00 – 14.00 Uhr vor dem ESTREL-Hotel in Berlin-Neukölln (Sonnenallee 225, Ecke Ziegrastr, S-Bahn Sonnenallee) für ein gesichertes Bleiberecht demonstrieren. Demo-Aufruf 29. September: Wir dokumentieren zahlreiche geplante Abschiebungen und nützliche Informationen für Aktivisten und Betroffene, zusammengestellt vom Flüchtlingsrat Berlin. Abschiebepraxis, Kontakte und Links Ein Surftipp als Aufforderung: Aktiv gegen Abschiebung! Seitenanfang 16.September: BRD und BR Jugoslawien haben heute beschleunigte Abschiebung beschlossen. Schily: »Es entspricht damit den modernen Rücküber- nahmestandards der Europäischen Union und ist als Zeichen der Annäherung der jugoslawischen Regierung an Europa zu verstehen.« Zynischer geht es nicht mehr. Lesen 15. September: »Herr Metus Berati ist am 14.September von seinem Besuch aus Jugoslawien zurückgekommen. Er hat sich dort ein Bild über die aktuelle Lage der Roma gemacht und diese in Form von Film- und Fotomaterial dokumentiert«, heißt es in einer aktuellen Presseerklärung (PDF) der C.I.A.E.Roma-Union e.V. Desweiteren setzt sich Dzoni Sichelschmidt, Sprecher der Roma, in dem offenen Brief OB Erwin Terrorist? (PDF) gegen die Beleidigung »Affentheater« zur Wehr. 9. September: Das Verschieben der demonstrierenden Roma von einem Platz zum anderen geht weiter, ohne das sich eine politische Lösung auch nur ansatzweise abzeichnet. Roma nach Heerdt umgezogen. 4. September: Wir dokumentieren die Standard-Antwort des Bundesministeriums des Innern zu den »zwangsweisen Rückführungen« der Roma und zeigen weitere Bilder der Menschen, über deren Köpfe entschieden wurde. Seitenanfang 30. August: Im Hertener Lokalteil der WAZ wurde heute unsere Hilfsaktion für Innenminister namens Politiker im Pappkarton vorgestellt: »Abschiebung ist unmenschlich« 29. August: Ein Kommentar über die akute Menschlichkeit von Spitzenpolitikern: Drei Roma-Mädchen und die Heuchelei. 28. August: Die Ergebnisse (PDF, 66k) eines Gesprächs, das die jugoslawische Delegation mit den zuständigen Vertretern der Ämter aus NRW (Ministerium für Inneres und Zentralstelle für Ausländer) und den Vertretern der C.I.A.E. Roma-Union e.V. am 13. und 14. August 2002 geführt hat. +++ Die Rheinische Post übt sich in Reportage und hat zwei Roma-Familien auf den Oberkasseler Rheinwiesen nach ihrer Geschichte befragt. In der gleichen Ausgabe wird die rhetorische Frage gestellt: Wie sieht es in der Heimatregion der Roma aus?. Fazit: Die Lage im Kosovo hätte sich »normalisiert«. 24. August: Die NRW-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung stellt die Frage, was die »Düsseldorfer Roma bei einer Abschiebung zu erwarten hätten« und gibt im Titel eine Antwort: Zukunft im Pappkarton (leider nicht mehr erreichbar). Seitenanfang 17. August: Die NRW-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung berichtet heute u.a. über einen Aufruf, den hundert bekannte Persönlichkeiten und Organisationen unterschrieben haben und der ein humanitäres Bleiberecht der Roma fordert. Unterzeichnet haben Günter Grass, Günter Wallraff und Die Toten Hosen. Update: Der Aufruf ist am 17. August als Zeitungsanzeige in der Rheinischen Post erschienen. 15. August: Kommentar: Polizei schützt Roma (Link abgelaufen) vor Oberbürgermeister Joachim Erwin. Das liest sich wie eine kuriose Provinzposse, entsprechend interessiert reagiert die Presse und erhöht somit den Druck auf den »Gutsherren« von Düsseldorf. Aber was nützt das den demonstrierenden Roma? Erwins Verhalten lenkt ab von der wesentlichen Forderung nach einem Bleiberecht. Den Innenministern der Länder kann es nur recht sein, dass Erwin den Buhmann spielt. Er lenkt ab von dem Beschluß der Innenminsterkonferenz vom 6. Juni 2002, der davon ausgeht, »dass die Voraussetzungen für eine zwangsweise Rückführung noch im Laufe dieses Jahres gegeben sein werden«. 14. August: Termin: Donnerstag, den 15. August, treffen sich ab 18 Uhr die Unterstützer der Roma auf den Oberkasseler Rheinwiesen zu einem Gesprächs- und Informationskreis. +++ Presse: Die Süddeutsche zitiert Oberbürgermeister Erwin, der eine Klage gegen den Polizeipräsidenten Michael Dibowski nicht mehr ausschliesse: Zeltlager als Dauer-Demo (Link abgelaufen). Eine Antwort von Dibowski in einem Interview mit NRZ online ließ nicht lange auf sich warten: Wir schützen das Recht (Link abgelaufen). Die NRZ bringt in der gleichen Ausgabe zudem die Absichten Erwins auf den berühmten Punkt: Erwin will Roma vertreiben (Link abgelaufen). Seitenanfang 13. August: Die taz weiss, dass die Roma in Düsseldorf nicht willkommen sind und berichtet über zunehmende Kritik an der Verweigerungshaltung des Oberbürgermeisters Joachim Erwin. Auch die konservative Rheinische Post traut sich, den Zynismus Erwins auf den Punkt zu bringen. Er hat die Demonstration der Roma als Affentheater (Link abgelaufen) bezeichnet und begrüßte die Demonstranten vor dem Rathaus mit Vertretern des Ordnungsamtes und Schäferhunden (Link abgelaufen). Während also das Oberhaupt der weltoffenen Landeshauptstadt das Problem mit aller Macht auszusitzen gedenkt, hat die Roma-Karawane auf den Rheinwiesen in Oberkassel (Link abgelaufen) ihr Demo-Camp aufgebaut. 12. August: Das Antikriegsbündnis Menschen für den Frieden Düsseldorf informiert in einer Presseerklärung (PDF 42k) über den heutigen Protestzug der Roma zum neuen Aufenthaltsort an den Oberkasseler Rheinwiesen. Beginn der Demonstration ist 12 Uhr. +++ Wir bitten auch um Beachtung eines offenen Briefes (PDF, 44k) an Düsseldorfer Wirtschaftsunternehmen und Institutionen. 11. August: Isabel Basterra vom Arbeitskreis Asyl NRW hat Artikel aus der Regionalpresse über einen erneuten Platzwechsel der Roma-Karawane zusammengestellt. Sie bringen auf den Punkt, dass Düsseldorfs OB Joachim Erwin einer politischen Lösung aus dem Weg geht und lieber den umsichtigen Polizeipräsidenten Michael Dybowski verantwortlich macht und Kanalarbeiter (Link abgelaufen) vorschickt: Die Rheinische Post titelt diesmal ohne politische Meinungsmache: Stadt gibt Staufenplatz nicht frei (Link abgelaufen) und kommentiert erstaunlich moderat: Roma und der neue Streit (Link abgelaufen) (Anm. des Setzers: Ist Onkelbach entlassen worden? Seine rassistischen Statements sind nicht mehr online!). Die NRZ wird in ihrer Headline etwas deutlicher und weiss: Stadt trickst Polizei aus (Link abgelaufen). Seitenanfang 7 August: Die Leute von trojan tv haben ein Video über die Roma-Karawane (Real-Video) ins Netz gestellt. Dort kommen der Sprecher der Roma, Dzoni Sichelschmidt, und einige Roma der Protest-Karawane zu Wort. +++ Dzoni Sichelschmidt war im Kosovo und hat Bilder über das Leben der Roma in Prizren mitgebracht. 6. August: In einer zynischen Pressemitteilung der Republikaner (PDF) heißt es; »Zigeunerlager auflösen, Roma abschieben«. 5. August: Die Roma suchen einen neuen Platz, doch die Stadt Düsseldorf verweigert weiterhin jede Gesprächsbereitschaft. NRZ: Wohin jetzt? (Link abgelaufen) 4. August: Abschiebemaschine rollt an titelt die junge Welt und berichtet, dass am 31. Juli 20 Roma-Familien aus dem Ruhrgebiet nach Serbien abgeschoben wurden. Der Staat kennt kein Pardon, er wird sich auch kein Pardon abstreiten lassen, denn die Gleichgütigkeit in der Bevölkerung ist extrem. Es spricht Bände, dass die aktion roma, die mehr als 10.000 Menschen im Internet erreicht hat, in 3 Wochen knapp 240 Online-Unterschriften und so gut wie keine konkrete Hilfsbereitschaft bewirkt hat. Seitenanfang 26 Juli: Der gestrige offene Abend für das Bleiberecht der Roma war ein Erfolg. Peter Bürger vom Ökumenischem Friedensnetz Düsseldorf hat ihn in einer Presseerklärung (PDF) treffend zusammengefasst. 25. Juli: Im Bekanntenkreis haben wir gesehen, das Bilder helfen, Vorurteile zu relativieren. Wir hoffen, dass auch im Web die Fotoreportage Rom heißt Mensch den einen oder anderen Besucher zur Hilfe bewegen wird. Jedes Foto wird mit informativen, negativen und positiven Zitaten eingeleitet. Bitte nicht vergessen, heute findet bei den demonstrierenden Roma in Düsseldorf ein offener Abend statt: Promis campen & essen mit Roma (PDF) 24. Juli: Am 25. Juli findet zwischen 18 und 20 Uhr auf dem Schützenplatz von Flingern ein offener Abend mit den protestierenden Roma statt. Dort werden Vertreter beider Kirchen, lokale Jugendgruppen, das Arbeitslosenzentrum Flurstrasse, die Friedensgruppen vor Ort wie auch Gewerkschafts- und Bezirksvertreter erwartet. Zudem unterstützt das Straßenmagazin fiftyfifty mit dem Aufruf Promis campen & essen mit Roma (PDF) den offenen Abend Derweil zeigen sich die Anwohner wenig gesprächsbereit, die Headline der NRZ Düsseldorf Proteste gegen Roma-Lager (leider nur temporär verlinkbar) deutet an, was gemeint ist. Auch in der NRZ: Flingern so wichtig wie Oberkassel (Link abgelaufen).. Die Artikel zeigen, ein offener Abend ist dringender denn je! Seitenanfang 20. Juli: Der Arbeitskreis Asyl NRW und der Flüchtlingsrat NRW haben den Aufruf Wir fordern ein humanitäres Bleiberecht für Roma verfasst. Ziele: Bündnis von Einzelpersönlichkeiten und Organisationen und Schaltung einer Zeitungsanzeige gegen die Stimmungsmache lokaler Medien und Politiker. Der Aufruf steht auch als PDF zur Verfügung. 18. Juli: Wir haben ein Flugblatt für die aktion roma im PDF zum Download erstellt (3,6 MB, 300 dpi, 2 auf einem Blatt, Alternativ 150 dpi, 1,3 MB) +++ Neues Deutschland berichtete gestern über den Roma-Protest, den Beschluss der Abschiebung und die Reaktionen in den Medien: Die Karawane zieht weiter +++ Die Roma haben ein Flugblatt (PDF) für die Anwohner in Flingern erstellt +++ Volker Neupert vom Düsseldorfer Appell und Initiator der Spendenaktion hat ein Rundschreiben (PDF) an die Mitglieder der Telefonkette verschickt und ruft zur Wachsamkeit und Solidarität mit den Roma auf 17. Juli: Mit dem Umzug der Protest-Karawane zum Schützenplatz am Flinger Richtweg verschlechtert sich die Lage der demonstrierenden Roma massiv. Die Versorgung mit Nahrung ist seit gestern nicht mehr gesichert, die Leute hungern. Und als ob das nicht reichen würde, die Anwohner machen mobil gegen die Roma. Armes Deutschland, arme Stadt Düsseldorf! Seitenanfang 16. Juli: Die Stadt Düsseldorf nutzt den Umzug der Roma-Protest-Karawane zum Schützenplatz am Flinger Richtweg, um den Roma die grundlegendsten hygienischen Vorrichtungen zu verweigern. Schreiben Sie eine E-Mail an den Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf Joachim Erwin und fordern Sie ihn auf, die diskriminierende Vertreibungspolitik aufzugeben und zudem die überforderte und zum grossen Teil feindlich gesinnte Bevölkerung im Stadtteil Flingern aufzuklären. 16. Juli: Heute am 16. Juli sendet der WDR Funkhaus Europa um 16.05 "Vergessene Europäer" - Die Roma (103,3 MHz), es wird auch über den Protest der Roma in Düsseldorf berichtet. 15. Juli: Die NRZ Düsseldorf berichtet in dem Artikel Die längste Demonstration (Link abgelaufen) über die Roma-Demonstration am 15. Juli. Gleichzeitig bleibt die Rheinische Post (Link leider abgelaufen) ihrer diskriminierenden populistischen Berichterstattung treu. 14. Juli: Telepolis bringt gekürzt das Interview mit Dzoni Sichelschmidt: Tiefverwurzelte Angst vor den Roma +++ Wir haben einen Bereich mit negativen Stimmen zur aktion roma eingerichtet: Reaktion - Traurig aber wahr. Seitenanfang 13. Juli: Bitte verbreitet die Presseerklärung der C.I.A.E. Roma-Union e.V. (auch als PDF, 30k) und unterstützt die Roma-Demonstration am Montag, 15. Juli um 10 Uhr. Die Demo steht im Zusammenhang mit einem Platzwechsel vom Staufenplatz zum Flinger Schützenplatz. 12. Juli: Die ersten Spenden sind eingegangen. Wir danken sehr, auch unseren Unterstützern im Web. Wir planen Gruppenbesuche des Lagers vom Ruhrgebiet aus. Bei Interesse melden, wir organsieren das. 12. Juli: Interview mit Dzoni Sichelschmidt, Sprecher der Roma-Protest-Karawane. Er erzählt über die Ziele der Roma, über Reaktionen in Politik und Gesellschaft und über die Geschichte eines diskriminierten Volkes ohne Land. Seitenanfang 11. Juli: Anna Laumeier vom Roma-Projekt der Flüchtlingshilfe GGUA hat mir heute die Broschüre »Die Roma - ein wahrhaft europäisches Volk« empfohlen. Der Text informiert über die aussichtslosen Lebenschancen der Roma im Kosovo, über die Geschichte ihrer Verfolgung und den schwierigen Kampf ihrer Anerkennung als Minderheit. Die Roma - ein wahrhaft europäisches Volk im PDF (113k). 10. Juli: Presseerklärung: Aktionen der Roma-Karawane für ein Bleiberecht gehen weiter. PRO ASYL und nordrhein-westfälische Flüchtlingsorganisationen fordern von der Landesregierung: Keine Fakten schaffen durch Abschiebungen vor Inkrafttreten des Zuwanderungsgesetzes 09. Juli: Unser Forum auf zeitdenken.de, für Ihre Fragen und Aktions-Ideen (bitte scrollen bis aktion roma). 09. Juli: Die aktion roma ist online. |
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Die alten Vorurteile Interview mit Dzoni Sichelschmidt, Sprecher der Roma Reaktion Negative Stimmen zur aktion roma aus dem Internet Flugblatt aktion roma für die Hilfe vor Ort, hat 3,6 MB, 300 dpi, 2 auf einem Blatt. Alternativ 150 dpi mit 1,3 MB |